MPU
 
 

Abkürzung für Medizinisch - Psychologische Untersuchung (umgangssprachlich: "Idiotentest"). Zur Wiedererteilung der Fahrerlaubnis durch die Verwaltungsbehörden nach Ablauf der Sperrfrist notwendige Überprüfung der körperlichen und charakterlichen Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs bei Tatzeit-BAK-Werten oberhalb von 1,6 Promille, Drogenkonsum oder Überschreitung von 18 Punkten im Flensburger Strafregister. Gesetzliche Grundlage ist § 2 Abs. 4 des StVG sowie § 3 StVZO.

Der Test besteht aus einem medizinischen Teil mit körperlicher Untersuchung und Blutuntersuchung auf Alkoholismus-Marker (siehe auch Leberenzyme, CDT und MCV) bzw. einer Haaranalyse auf Fettsäureethylester sowie Ethylglucuronid als Langzeitmarker sowie ggf. zusätzlichem Nachweis der Drogenfreiheit mittels Urinkontrolle und Haaranalyse.

Der zweite Teil der MPU besteht aus Reaktionstests und insbesondere einer psychologischen Begutachtung (Explorationsgespräch), das eine Prognose des zukünftigen Verhaltens im Strassenverkehr erlauben soll). MPU-Beratungsstellen können bei der Vorbereitung hilfreich sein, sind jedoch mit hohen Kosten verbunden. Weitere Hilfe erfolgt duch Ratgeber in Form von Büchern oder CDs (siehe Literatur).

Zur MPU bei Drogenkonsum siehe hier.

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Letztes Update dieser Seite: 03.11.2017 - IMPRESSUM - FAQ