Weinsäure
 
 
 

2,3-Dihydroxybernsteinsäure. In zahlreichen Pflanzen und Früchten vorkommende nichtflüchtige Säure, die 1769 erstmals von Scheele dargestellt wurde und in drei verschiedenen steroisomenren Formen existiert, wobei meist nur das optisch aktive L(+)-Isomere in der Natur als freie Säure, aber auch als Mono-Kalium-Salz (Kaliumhydrogentartrat, Weinstein) vorkommt. Der Gehalt an Weinsäure im Wein liegt bei 0,5 bis 4 g/l.

Zur Herstellung der reinen Säure wird Weinstein mit Calciumhydroxid oder Calciumchlorid in das wasserunlösliche Calciumtartrat übergeführt, das mit Schwefelsäure die freie Weinsäure liefert.

Verwendung findet Weinsäure zur Säuerung säurearmer südländischer Weine, in der Lebensmittelindustrie in Brausepulvern, Limonaden, Speiseeis und Konditorwaren, in der Textilindustrie beim Färben und Drucken als Reduktionsmittel, in der Galvanotechnik sowie als Weichmacher.

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Letztes Update dieser Seite: 14.07.2010 - IMPRESSUM - FAQ