Wein
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Aus dem Saft von Weintrauben definierter Traubensorten (veredelte Weinrebe Vitis vinifera) mit bestimmten Reifegrad aus definierter Anbauregionen gemäss dem deutschen Weingesetz von 1994 vergorenes alkoholisches Getränk mit mindestens 7 Vol% Ethanolgehalt.

Abhängig von der Traubensorte werden Weiß-, Rot- und Rosé-Weine unterschieden. Siehe auch Prädikate.

Inländische Anbaugebiete

Für Qualtitätsweine existieren in Deutschland die Anbaugebiets- Bezeichungen Ahr, Hessische Bergstraße, Mittelrhein, Mosel-Saar-Ruwer, Nahe, Rheingau, Rheinhessen, Rheinpfalz, Franken, Württemberg und Baden.

Für Tafelweine bestehen die Gebietsbezeichungen Rhein, Mosel, Main, Neckar und Oberrhein.

Herstellung

Die nach der Lese erhaltenen Weintrauben werden in einer Traubenmühle gemaischt (zerquetscht) und zur Herstellung von Weisswein (auch aus roten Traubensorten) sofort gekeltert. Zur Herstellung von Rotwein wird die Maische direkt vergoren, da der Farbstoff in den Schalen lokalisiert ist und erst bei der Alkoholbildung in Lösung geht. Nach 4-5 Tagen erfolgt dann die Kelterung.

Der erhaltene Most besteht aus 70-80 % Wasser, 12-25 % Zucker (Glucose, Fructose) sowie 0,12 bis 0,15 % Pektin. Daneben sind Gerbstoffe, Weinsäure, Apfelsäure und Citronensäure sowie Mineralstoffe enthalten. Der voraussichtliche Alkoholgehalt wird in Grad Oechsle angegeben.

Die Gärung kann sowohl unter Zusatz von Hefereinkulturen als auch direkt durch Hefen erfolgen, die an der Außenhaut der Beeren angesiedelt sind. Das hefetrübe Gärungsprodukt wird als Sauser oder Federweißer bezeichnet. Der nach Abtrennen der Hefe erhaltene Jungwein wird in ausgeschwefelte Lagerfässer abgefüllt und im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften (Weinverordnung von 1971) stabilisiert und verbessert ("Barrique-Ausbau"), bevor auf Flaschen abgefüllt wird. Durch die Lagerung im Barrique-Fass (bei Rotweinen 12 bis 18 Monate) werden die Aromastoffe des Holzfasses aufgenommen

Weingesetz

Gesetz über Wein, Likörwein, Schaumwein, weinhaltige Getränke und Branntwein aus Wein v. 14.7.1971 BGBl I, 893-921 (1971) Gesetzestext, geändert durch das Gesetz von 1994, letzte Fassung 2001.

Wein aus Frankreich Weine aus Frankreich

Die französischen Qualitätsbezeichnungen reichen vom Vin de Table (Tafelwein), über Vin de Pays (Landwein) und Appellation d'Origine Contrôlée, AOC (Wein kontrollierter Herkunft) bis hin zum Appellation d'Origine Vin De Qualité Supérieure, AOVDQS (Prädikatswein). Die Klassifizierung erfolgt nach der Herkunftsregion. Frankreich ist - etwa gleichauf mit Italien - einer der weltweiten Hauptproduzenten für Weine.

alkoholfreie Weine

Durch schonenden Entzug des Alkohols im Vakuum ist eine Entalkoholisierung des Weines bis auf ca. 0,2 Vol% möglich, wobei die Aromastoffe enthalten bleiben. Siehe www.getraenke-ohne-alkohol.de.

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Letztes Update dieser Seite: 18.10.2010 - IMPRESSUM - FAQ

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