farblose, viskose, süss schmeckende Flüssigkeit (griech: glycos = süss). Mischbar mit Wasser, Alkoholen und Aceton, nicht jedoch mit Diethylether und Chloroform.
Biologische Wirkung ähnlich wie Ethanol: zunächst erregend, dann narkotisch wirkend. Der Abbau erfolgt über die Oxalsäure, die nierenschädigend wirkt.
Gefrierschutzmittel in der Automobilindustrie (1:1 Gemisch mit Wasser gefriert erst bei -40 oC). Synthese-Ausgangsmaterial für zahlreiche techn. wichtige Produkte wie Polyester, Dioxan, Glycolester und Glycolether.
Ethylenglycol wurde wegen seines Geschmacks illegal zum Süßen von Weinen verwendet.